Entenleber in Marsala ein Wintergericht
Schön winterlich wird es, wenn die Küche nach gebratenem Apfel riecht und der Leber Aroma dazu seinen weichen Duft verströmt – was will man mehr?
Schön winterlich wird es, wenn die Küche nach gebratenem Apfel riecht und der Leber Aroma dazu seinen weichen Duft verströmt – was will man mehr?
Eigentlich ist das kein Rezept welches beschreibt wie man ein Essen zubereitet. Wie das geschmeckt hat, vermutet ich eher das Geheimnis über die Parfumherstellung gefunden zu haben.
Nachdem ich meine afrikanische-morgendliche Trägheit überwunden hatte, nahm ich ein Schälchen Früchte nebst Joguhrt zu mir und versuchte zum Grunde des Vulkans zu schauen.
Irgendwie ist man ja froh, wenn diese lästigen Feiertage vorbei sind und dann findet man eine Ente im Gefrierfach. Was nun? Also wird nochmal aus ihr eine Gans gemacht.
Eigentlich hatte ich ja vor, die Entenbrust mit Orange zu dopen. Jedoch es war keine im Hause. So fiel mir der Granatapfel in die Hände und ich dachte, nun ja, da muss der dran glauben.
Eine feine Krabbensoße mit Sahne, Tomaten und Basilikum macht aus Lachs und Bandnudeln ein kleines Festessen. Ich zeige, wie die Soße gelingt, worauf es beim Braten ankommt und wozu Krabbensoße außerdem passt. Gute Zutaten, feines Timing und wenig Küchentheater.
Eine Frau raucht. Die Kulturgeschichte hat Fragen. Von Manets Cafébesucherinnen über die „Neue Frau“ der zwanziger Jahre bis zu Horst Kistners Badender: Zigarette und Zigarre erzählen von Selbstbestimmung, Zuschreibungen und der Kunst, sich ein eigenes Bild zu machen.
Ein Bahnhof, der keiner mehr ist, ein Fluss, der seinen Namen verliert, und mein alter Angelplatz: Die Wanderung ab Bahnhof Westewitz-Hochweitzschen nach Döbeln führt an der Freiberger Mulde entlang – vorbei an der Bischofswiese und durch die Klosterwiesen.
Antoine Pesne malte Barbara Campanini als Bacchantin. Ein prächtiges Kleid, ein Tamburin und eine Frau, die auch einem König widersprach. Ihre Porträts erzählen vom Frauenbild im Rokoko, vom Glanz der Bühne und den Grenzen weiblicher Selbstbestimmung.
Erst verloren meine Figuren den Boden unter den Füßen. Heute fliegen Schmetterlinge über alte Kontoblätter. Dazwischen: sechzig nackte Menschen in einer Kirche.