Eine Honorarordnung für bildende Kunst gegen Verliererkunst
Der Kunstmarkt ist unerbittlich aber leicht zu durchschauen, denn er ist lediglich ein unbedeutender Teil der kapitalistischen Marktwirtschaft.
Der Kunstmarkt ist unerbittlich aber leicht zu durchschauen, denn er ist lediglich ein unbedeutender Teil der kapitalistischen Marktwirtschaft.
Häufig steht die Behauptung im Ausstellungsraum, die Arbeit eines Künstlers sei einer Obsession geschuldet. Das kann so sein und ist eventuell auch nötig.
Selten hält man es durch, den Prozess einer „Bildwerdung“ zu dokumentieren. Hier eher die Realität meiner Arbeitsweise und nicht unbedingt deren Eleganz.
Man kann Auschwitz nicht abmalen“ sagt Gerhard Richter in einem Interview. Es ist seine Meinung und müsste daher „Ich kann Auschwitz nicht abmalen“ heißen.
Auf dem weltweiten Kunstmarkt werden jährlich 60 Milliarden umgesetzt. Also weiß man, welche Bedeutung Alkoholikern zukommt, denn Spirituosen bringen es allein in Europa auf 22,5 Milliarden.
Die Fragmentierung hebt die Geschlossenheit im Ganzen auf und öffnet damit den Horizont des Betrachters auf eine andere Wahrnehmungsstufe.
Ein wenig subversiv sollten die Künste schon sein. Scheinbar hat jedoch der Markt die Seele der Kunst längst aufgefressen und scheißt diese als infantilen Firlefanz aus.
Das Gewicht der Wolken und Leonardo da Vinci erklären uns die Welt. Eine kleine Abhandlung zu den Wolken in der Malerei anhand der Himmel in Umbrien.
Hermes ist der Schutzgott des Verkehrs, der Reisenden, der Kaufleute, der Hirten, auf der anderen Seite auch der Gott der Diebe, der Kunsthändler und weiteres.
Der Künstler als Unternehmer ist in Verruf geraten. Perugino war der erste Unternehmer im Bereich der bildenden Künste – behauptet die Kunstwissenschaft.