Die Ausstellung Matisse – Bonnard – öffnete mir die Augen
Ich behaupte, ein praktizierender Maler sieht Bilder grundsätzlich anders als jeder andere Besucher einer Ausstellung. Natürlich subjektiv und von seiner Kunst ausgehend.
Ich behaupte, ein praktizierender Maler sieht Bilder grundsätzlich anders als jeder andere Besucher einer Ausstellung. Natürlich subjektiv und von seiner Kunst ausgehend.
Jedes Jahr das Gleiche. Man weiß, dass es nichts bringt, aber es werden, und das Selbst im unbewussten Bereich des Denkens, Vorsätze gemacht. Jedes Jahr wieder.
Lochner´s Apostelmartyrien sind eine Graphic Novel des Mittelalters. Diese grandiose Bilderzählung ist Städel Museum zu Frankfurt zu finden.
Ich weiß, es ist nicht einfach. Meine Mutter hätte mich ohrfeigen sollen, als ich als fünfjähriger Bube wie angewurzelt vor der schlummernden Venus von Giorgione stand.
Wenn man davon ausgeht, dass Museen Orte der Identifikation sind, so hat sich die Galerie der neuen Monster in Dresden zu einem Ort der Entwurzelung entwickelt.
Wenn eine Kirche ohne Malerei auskommt, dann ist es die Kirche Ste-Marie-Madeleine von Vézelay. Ich weiß das klingt geschäftsschädigend. Macht aber nichts.
Der Titel dieses Betrags – Rubens Einfluss auf die Moderne und mich – mag anmaßend klingen. Es ist jedoch für jeden Künstler wichtig, sich an Größerem zu messen.
Aufmerksamkeit ist ungerecht verteilt. Wird die Basilika Saint-Amable von Riom überall erwähnt, so fristet die Eglise Notre-Dame-du-Marthuret ein Mauerblümchendasein.
Das einfallende Licht erzeugt im Kirchenraum eine besondere Stimmung. Die Glasfenster streuen es warm und bereichern so das angenehme Raum- und Farbklima.
Die Altstadt liegt zwischen der Rhone und der Saône, die sich am Ende der Innenstadt friedlich vereinigen. Die Architektur erinnerte mich ein wenig an Straßburg.