Wer bestimmt, wie wir Kunst sehen? Macht und Deutung im Kunstbetrieb
Wer bestimmt, wie wir Kunst sehen? Der Text zeigt, wie Deutung im Kunstbetrieb entsteht – und warum Rodin bei Klinger bewusst verschwiegen wurde.
Wer bestimmt, wie wir Kunst sehen? Der Text zeigt, wie Deutung im Kunstbetrieb entsteht – und warum Rodin bei Klinger bewusst verschwiegen wurde.
Matthias Grünewald gilt vielen als früher Expressionist – auch wenn dieser Begriff erst Jahrhunderte später entsteht. Sein Isenheimer Altar zeigt eine Bildsprache, die weniger auf Harmonie als auf Ausdruck zielt.
Cranach Altäre in Mitteldeutschland entdecken: Merseburg, Weimar, Wittenberg und Augustusburg und andere mehr – eine kunsthistorische Reise mit persönlichen Einblicken.
Der Frühling gehört zu den ältesten und stärksten Bildern der menschlichen Vorstellung. Seit jeher steht er für Neubeginn, Wachstum und Hoffnung.
Ein Tagesausflug nach Colmar ist kein Abhaken von Sehenswürdigkeiten, sondern ein langsames Gehen durch Fachwerk, Altstadt und Alltag. Ein Text für den Flaneur, nicht für den Reiseführer.
Verschiedentlich – nein, immer häufiger – trifft der Kunstbetrachter heute in Räumen, in denen Kunst eigentlich vor Eingriffen geschützt sein sollte, auf sogenannte künstlerische Interventionen.
Symmetrie begleitet die Kunstgeschichte von Anfang an. Lange bevor sie theoretisch beschrieben wurde, war sie Teil des Sehens selbst. Das menschliche Auge erkennt symmetrische Formen schneller und mit weniger Anstrengung.
Der rote Faden führt durch Mythologie, Kunstgeschichte und Politik. Von Ariadne bis zu Somy Samanis „Le Fil Rouge“ zeigt der Artikel, wie mächtig dieses Symbol ist.
Es gibt Gemälde, die schreien ihre Handlung geradezu heraus. Und es gibt Albrecht Altdorfers „Susanna im Bade“ von 1526 – ein Bild, das sein biblisches Drama so tief im Unterholz versteckt, dass man es beinahe übersieht.
Die „Madonna im Rosenhag“ von Martin Schongauer verbindet Meisterschaft, Naturalismus und Andacht. Warum dieses Altarbild bis heute fasziniert – und Dürer prägte.