Tomatensuppe auf ungarische Art
Tomatensuppe auf ungarische Art mit italienischen Tomaten und Lachs aus Norwegen – klingt nach einer kulinarischen Reise durch Europa. Und tatsächlich ist dieses einfache Rezept genau das: eine Tomatensuppe mit mediterranen Tomaten, ungarischem Paprika und einem nordischen Akzent.
Die wichtigste Zutat ist dabei ausgerechnet jene, die viele unterschätzen: die Tomate aus der Dose.
Denn in die Dose kommen nur reife, aromatische und frisch geerntete Früchte. Genau deshalb eignen sich italienische Dosentomaten für Tomatensuppe oft besser als viele frische Supermarkt-Tomaten. Für dieses Rezept verwende ich einfache ganze Tomaten im eigenen Saft aus Italien.
JEDOCH! Finger weg von Dosentomaten mit fertigen Gewürzmischungen oder Kräutern. Die gehören frisch in die Suppe. Und auch wenn man – wie ich – sich einmal irrt und ein Stängel Bohnenkraut auf den Teller legt: In eine gute Tomatensuppe mit Paprika auf ungarische Art gehören eher Oregano, Basilikum oder ein wenig Rosmarin.
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Rezept: Tomatensuppe auf ungarische Art mit Lachs
Zuerst schneiden Sie eine Zwiebel fein und dünsten sie in gutem Olivenöl glasig an. Dann kommen die italienischen Tomaten aus der Dose dazu sowie eine Tasse Brühe.
Wie viel Brühe Sie verwenden, hängt davon ab, ob Sie eine cremige Tomatensuppe oder eine eher leichte Suppe bevorzugen.
Die Mischung wird einmal kräftig aufgekocht und anschließend fein püriert. Nun kommen die frischen Kräuter hinein, und die Suppe darf noch etwa fünf Minuten leise vor sich hin simmern.
Erst jetzt folgt der entscheidende Schritt für die ungarische Note: etwas scharfes Rosenpaprikapulver. Dieses Gewürz gibt der Suppe Tiefe, Wärme und jene leichte Schärfe, die eine Tomatensuppe nach ungarischer Art auszeichnet.
Zum Schluss kommen einige Löffel gekochter Reis sowie scharf angebratene Lachswürfel in den Topf. Noch ein paar Minuten ziehen lassen – und schon steht eine ungewöhnliche, aber erstaunlich harmonische Tomatensuppe mit Lachs auf dem Tisch.
Eine europäische Tomatensuppe
Dieses Rezept für Tomatensuppe auf ungarische Art ist eigentlich ein kleines europäisches Gemeinschaftswerk:
italienische Tomaten, ungarischer Paprika und norwegischer Lachs.
Und vielleicht ist gerade das das Geheimnis dieser Suppe: Sie zeigt, wie gut einfache Zutaten zusammenpassen, wenn sie ehrlich gekocht werden.
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Infobox: Dosentomaten für Tomatensuppe auf ungarische Art
Natürlich kann man im Sommer auch für eine Tomatensuppe auf ungarische Art frische Tomaten – oder, wie man früher sagte, Paradiesäpfel – verwenden. Sie enthalten meist etwas mehr Vitamine als ihre Kollegen aus der Dose.
Andererseits haben italienische Dosentomaten einen entscheidenden Vorteil: Sie sind bereits geschält. Für eine cremige Tomatensuppe ist das wichtig. Wer schon einmal versucht hat, größere Mengen Tomaten zu häuten, weiß, dass dies ein erheblicher Arbeitsaufwand sein kann.
Im Winter verwende ich zum Kochen grundsätzlich Dosentomaten aus Italien. Denn auch wenn sie aus der Ferne kommen, sind sie oft besser als viele Gewächshaustomaten aus dem Supermarkt. Die Früchte werden vollreif geerntet und unmittelbar konserviert. Dadurch behalten sie erstaunlich viel von ihrem Aroma – und genau dieses intensive Tomatenaroma macht eine gute Tomatensuppe mit Dosentomaten erst wirklich rund.











