Kalte Tomatensuppe mit Garnelen – Sommerküche ohne Herd und Hitze
Kalte Suppe mit Garnelen für heiße Tage
Und ist es noch so heiß – auf Geschmack muss man nicht verzichten. Gerade dann nicht. Denn eine kalte Tomatensuppe mit Garnelen ist schnell zusammengerührt, macht satt, ohne schwer im Magen zu liegen, und bringt doch erstaunlich viel Aroma auf den Teller.
An solchen heißen Tagen wird der Herd zum Feindbild. Jede angeschaltete Platte verwandelt die Küche in ein Dampfbad. Also bleibt die Flamme aus. Der Mixer darf arbeiten und der Kühlschrank übernimmt den Rest.
Kalte Suppen haben ohnehin einen großen Vorteil: Sie dulden Improvisation. Ein wenig mehr Gurke, etwas mehr Buttermilch oder noch ein paar Kräuter vom Balkon – alles erlaubt. Die Küche wird entspannter und das Essen oft besser.
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Kalte Tomatensuppe mit Garnelen die Zutaten für zwei Personen
Einen halben Becher – 250 ml – Buttermilch
4 EL griechischen Joghurt
Eine halbe Dose Tomatenstücke im Saft oder passierte Tomaten
Drei kleine saure Gurken
3-4 Radieschen
Eine halbe Zwiebel
Einen halben Bund Schnittlauch
Ein kleines Glas Tomatensaft
Weißer Pfeffer und Salz
Frischer Oregano so vorhanden
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Kalte Sommersuppe einfach zubereiten
Die passierten Tomaten mit Buttermilch, Tomatensaft und Joghurt verrühren. Radieschen und Gurken in feine Scheiben hobeln. Die Zwiebel fein raspeln und gemeinsam mit Schnittlauch und Oregano zur Suppe geben.
Mit Salz und frisch gemörsertem weißen Pfeffer würzen. Danach gründlich glatt rühren und mindestens eine Stunde kalt stellen.
Die Garnelen erst kurz vor dem Servieren der kalten Tomatensuppe mit Garnelen in die Teller geben, damit sie ihren feinen Geschmack behalten.
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Warum Dosentomaten manchmal die bessere Wahl sind
Ich verwende für diese kalte Tomatensuppe gern passierte Tomaten oder Tomatenstücke aus der Dose. Das klingt zunächst wenig romantisch, ist aber vernünftig. Die Früchte werden meist sehr reif verarbeitet und besitzen dadurch deutlich mehr Aroma als viele jener blassen Supermarkttomaten, die selbst im Hochsommer nach wenig schmecken.
Außerdem spart man sich beim Verwenden von Tomaten aus der Dosedas lästige Häuten. Wer Tomaten schälen will, muss sie brühen. Und genau das möchte man bei dreißig Grad Außentemperatur vermeiden. Herd an? Nein danke.
Der griechische Joghurt darf ruhig fett sein. Fett trägt Geschmack. Magere Vernunftgerichte gibt es schon genug. Die Buttermilch bringt Frische hinein und macht die Suppe leicht säuerlich. Dazu kommt Tomatensaft für Tiefe und Farbe.
Dann beginnt die Feinarbeit.
Die Radieschen und die sauren Gurken hobele ich mit dem Trüffelhobel in hauchdünne Scheiben. Dafür hängt das gute Stück schließlich nicht nur dekorativ an der Wand. Die Zwiebel wird fein gerieben, damit sie sich fast in der Suppe auflöst. Schnittlauch und etwas gezupfter Oregano bringen Würze und Sommerduft.
Alles wird gründlich verrührt, bis der Joghurt keine Klümpchen mehr zeigt. Danach braucht die Suppe Ruhe. Ein bis zwei Stunden im Kühlschrank wirken Wunder. Erst beim Servieren kommen die Garnelen dazu.
Und dann sitzt man da, löffelt diese kalte Tomatensuppe mit Garnelen und fragt sich ernsthaft, warum man im Hochsommer überhaupt noch kocht.
Hier findet ihre weitere Rezepte für KALTE SUPPEN
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INFOBO
Warum kalte Tomatensuppe gesund ist
Frische heimische Tomaten wären natürlich ideal. Doch häufig stammen die angebotenen Früchte selbst im Sommer aus wasserarmen Regionen Spaniens. Lange Transportwege und hoher Wasserverbrauch machen die Sache unerquicklich.
Dosentomaten besitzen dagegen einen überraschenden Vorteil: Sie werden sehr reif verarbeitet und enthalten deshalb besonders viel Lycopin. Dieser Pflanzenstoff gilt als antioxidativ und entzündungshemmend. Auch Vitamin C und Beta-Carotin sind reichlich vorhanden.
Da diese kalte Tomatensuppe nicht gekocht wird, bleiben viele Inhaltsstoffe erhalten. Man bekommt also nicht nur ein schnelles Sommergericht, sondern auch eine erstaunlich vernünftige Mahlzeit.













