Natur in der zeitgenössischen Kunst – Vergänglichkeit, Schönheit und Skandalon
Kann die Natur in der zeitgenössischen Kunst zeitlos sein, oder muss sie zwingend einen Bezug zum hier und jetzt haben?
Kann die Natur in der zeitgenössischen Kunst zeitlos sein, oder muss sie zwingend einen Bezug zum hier und jetzt haben?
In Wien kann man vieles entdecken. Den Hasen von Dürer und Helena Fourment, die junge Frau Peter Paul Rubens, halb nackt, mit einem anzüglichen Pelzumhang dürftig bedeckt.
Dies hier soll meine Einführungsvorlesung und Ausstellung sein, denn – so Gott es gut mit uns meint – ziehen wir in wenigen Monaten für unser letztes Lebensdrittel endgültig nach Leipzig.
Die Neugotische Heilig-Kreuz-Kirche ist von außen auch wirklich nicht spektakulär, hat jedoch einen sehr angenehmen Innenraum. Wohnlichkeit dürfte zwar nicht der rechte Ausdruck für ein Gotteshaus sein, beschreibt aber gut mein Gefühl.
Im Archäologisches Museum Iraklio auf der Insel Kreta stachen mir ihre Brüste ins Auge. Warum trägt Sie ein Kleidungsstück welches sie so – heute würde man obszön sagen – entblößt.
Die Infantilisierung der zeitgenössische Kunst ist in einem fortgeschrittenem Stadium angekommen. Malbücher für Erwachsene verkaufen sich besser als Literatur.
Man ahnt, fixiert von Miss Robinsons melancholischen Blick, welche Erniedrigung sie erfahren hat. Sie selbst ist es aber, die mit Ihrer Haltung und den subtilen Details, dem Betrachter ihre Misere mitteilt.
Die Gemälde der Schule von Barbizon bereichern die Leipziger Sammlung enorm. Sie sind ein Glücksfall und eine Ergänzung der Werken der Niederländer und Romantiker.
Um der Hysterie um #MeToo das Schreckliche zu nehmen, aber auch um Verführung und Begehren des Menschen einzuordnen, nehme man das Alte Testament zur Hand.
Als alter Skeptiker dachte ich, man versuche mit allen Mitteln, und nun auch noch mit den Rückseitigen Ansichten der Gemälde, Aufmerksamkeit zu erheischen.