Zander auf der Haut gegrillt – knuspriger Fisch mit Porree, Brokkoli und Kartoffelpüree
Der Zander raubt. Und er ist zugleich Fisch. Ergo: Er ist ein Raubfisch. Das klingt zwar martialisch, endet aber ausgesprochen friedlich auf dem Teller.
Zander auf der Haut gegrillt gehört zu den einfachsten und zugleich feinsten Fischgerichten überhaupt. Wenige Zutaten, wenig Aufwand und ein Ergebnis, das sich auch vor einem Restaurantbesuch nicht verstecken muss. Entscheidend ist nur eines: Die Haut muss knusprig werden.
Der Zander – ein feiner Raubfisch frisch auf den Tisch
Der Zander gehört zur Familie der Barsche und besitzt entsprechend harte Schuppen. Deshalb steht zunächst das Entschuppen auf dem Programm. Dabei lohnt sich ein wenig Vorsicht, denn die spitzen Rückenflossen sind besser bewaffnet als mancher Koch.
Ist diese kleine Hürde genommen, beginnt der angenehme Teil.
Zander liefert hochwertiges Eiweiß, Jod sowie verschiedene Vitamine. Sein geringer Fettanteil besteht überwiegend aus wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Kurz gesagt: Der Fisch schmeckt nicht nur hervorragend, sondern tut auch noch gut.
Zander auf der Haut gegrillt gehört zu den einfachsten und zugleich feinsten Fischgerichten überhaupt. Wenige Zutaten, wenig Aufwand und ein Ergebnis, das sich auch vor einem Restaurantbesuch nicht verstecken muss. Entscheidend ist nur eines: Die Haut muss knusprig werden.
Zander auf der Haut gegrillt – so gelingt er
Der küchenfertige Fisch wird sorgfältig trocken getupft. Ein paar Spritzer Zitronensaft, etwas Salz – mehr braucht er zunächst nicht.
Den Backofen auf 170 Grad vorheizen und den Grill einschalten. Der Zander kommt mit der Hautseite nach oben auf den Rost oder in eine geeignete Form.
Etwa 15 Minuten je Seite grillen, bis die Haut goldbraun und herrlich knusprig geworden ist. Das Fleisch bleibt dabei saftig und löst sich später beinahe von selbst von den Gräten.
Mehr Zauberei braucht guter Fisch nicht.
Zutaten für Zander auf der Haut gegrillt
(4 Personen)
- 1 Zander (ca. 1,2–1,5 kg), küchenfertig
- 1 Zitrone
- Salz
- Pfeffer aus der Mühle
- 2 Stangen Porree
- 1 Brokkoli
- 800 g mehligkochende Kartoffeln
- ca. 300 ml Milch
- 40 g Butter
- frisch geriebene Muskatnuss
Zubereitungszeit
- Vorbereitung: 20 Minuten
- Garzeit: 30 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 50 Minuten
Portionen: 4
Butterweicher Porree
Der Porree wird in feine Ringe geschnitten und etwa zwei Minuten in sprudelndem Salzwasser blanchiert.
Danach kalt abschrecken, gut abtropfen lassen und kurz in etwas Butter schwenken. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
So bleibt der Lauch angenehm bissfest und entwickelt eine feine Süße.
Brokkoli mit Biss
Mit dem Brokkoli verfährt man ähnlich.
Die Röschen etwa vier Minuten in Salzwasser garen, anschließend ebenfalls kurz in Butter schwenken. Der Brokkoli soll keinesfalls verkocht sein. Ein wenig Biss gehört dazu. Schließlich darf Gemüse ruhig noch wissen, dass es einmal auf einem Feld gestanden hat.
Cremiges Kartoffelpüree
Für das Kartoffelpüree werden mehligkochende Kartoffeln geschält und in kleine Würfel geschnitten.
Mit Milch knapp bedecken, leicht salzen und bei kleiner Hitze langsam garen. Dabei gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Milch nachgießen. Sind die Kartoffeln weich, werden sie direkt im Topf zu einem feinen Püree verarbeitet.
Mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
Mehr braucht ein gutes Kartoffelpüree eigentlich nicht.
Ein Fischgericht ohne große Allüren
Zander auf der Haut gegrillt beweist, dass gute Küche nicht kompliziert sein muss. Knusprige Haut, saftiges Fischfilet, dazu butterzarter Porree, Brokkoli mit Biss und ein cremiges Kartoffelpüree.
Ein bodenständiges Fischrezept, das sich mit erstaunlich wenig Aufwand ausgesprochen elegant präsentiert.
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Tipps für Zander auf der Haut gegrillt
✔ Den Fisch vor dem Grillen gut trocken tupfen – nur so wird die Haut richtig knusprig.
✔ Kartoffelpüree niemals mit dem Mixer bearbeiten, sonst entsteht eine klebrige Masse.
✔ Ein trockener Riesling oder Silvaner passt hervorragend zu diesem Gericht.












