Wo alles schön ist fand ich Perugino
Ich freue mich, wenn ich bei derartigen Exkursionen auf lausige Bilder treffe. Freue mich, dass es auch in der Renaissance Loser unter den Kollegen gegeben hat.
Ich freue mich, wenn ich bei derartigen Exkursionen auf lausige Bilder treffe. Freue mich, dass es auch in der Renaissance Loser unter den Kollegen gegeben hat.
Allegorien sind im Gegensatz zu Symbolen ein intellektuelles Mittel um Dinge und Gegebenheiten zu umschreiben oder ihnen eine besondere Bedeutung zu verleihen.
Im Ausstellungshaus wies die Aufsicht den Weg in die obere Etage, in der die Frühwerke Bramantinos hingen. Ich war angetan. Sollte es so bleiben?
Am Ende des vergangenen Jahrtausends geriet ich in Köln in eine Ausstellung. Sie war eine Behauptung. Die „Moderne“ hatte ein Ende gefunden. Niemand merkte es.
Von Sehnsucht nach dem Meer getrieben, fand ich eine Webcam im weltweiten Netz die mir zu jeder Uhr- und Jahreszeit ein Stück Ostsee darbot.
Statistisch nachgewiesen ist es nicht, wie viele meiner Kollegen bei der Suche nach Motiven zu Schaden kamen. Wir sind der Gesellschaft einfach zu unbedeutend.
Hunderte Jahre war das Problem des Schamhaars in der Kunst kein Thema. Aber heute, wo wir im Begriff sind, die Zivilisation auszulöschen, scheint es über allem zu stehen.
Und ich werde bald mehr R-Klassen besitzen, als es allgemein üblich ist. Sie denken sicher – Erinnern sie sich nicht, dass ich letztens über mein Dilemma schrieb, die Akte.
Da mir danach ist, trinke ich, um locker zu bleiben, Wodka-Cola und lediglich das Rechtschreibprogramm ermöglicht es, das diese Zeilen an dich lesbar bleiben.
Ein Werk gegen das Vergessen, keine Betroffenheitsstudie, vielmehr ein in seiner Bewegungslosigkeit überzeitliches memento mori, für die Opfer der Gewalt in unserem Jahrhundert.