Saibling auf Rosmarinkartoffeln – ein Fisch, der keine großen Worte braucht
Der Saibling gehört zu den angenehmsten Erscheinungen unter den heimischen Süßwasserfischen. Nicht so berühmt wie der Lachs, nicht so alltäglich wie die Forelle und doch von bemerkenswerter Qualität.
Das Fleisch des Saibling auf Rosmarinkartoffeln ist zart, leicht lachsfarben und besitzt einen feinen Eigengeschmack, der keine aufwendigen Kunststücke in der Küche verlangt.
Besonders sympathisch ist mir dieser Fisch wegen seiner Ansprüche. Ein Saibling gedeiht nur in sauberem, sauerstoffreichem Wasser. Wer ihn züchtet, muss sich Mühe geben. Das merkt man später auf dem Teller. Schlechte Bedingungen verzeiht dieser Fisch nicht.
Bei diesem Versuch durfte der Saibling Bekanntschaft mit Rosmarinkartoffeln schließen. Genauer gesagt mit Bamberger Hörnchen. Die Franzosen schwärmen bekanntlich von ihrer „La Ratte“, doch die fränkische Schwester braucht sich keineswegs zu verstecken. Klein, festkochend und voller Aroma ist diese Kartoffel geradezu für den Backofen geschaffen.
Zutaten für 2 Personen für den Saibling auf Rosmarinkartoffeln
- 2 ganze Saiblinge
- 500 g Bamberger Hörnchen oder andere festkochende Kartoffeln
- 2 EL Olivenöl
- 2 Zweige Rosmarin
- 1 Zitrone
- Salz
- einige Butterflöckchen
- 2 EL geraspelte Mandeln (optional)
Für den Mangold:
- 500 g Mangold
- 100 g Schinkenspeckwürfel
- 1 EL Butter
- Salz
- Pfeffer
- Muskatnuss
Rezeptbewertung
Einfaches Ofengericht mit hochwertigen Zutaten. Der Saibling bleibt saftig, die Rosmarinkartoffeln aromatisch und der Mangold sorgt für den passenden Gegenpol. Ein unkompliziertes Fischgericht, das auch Gästen Freude macht.
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Saibling auf Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen
Zunächst wird eine feuerfeste Form mit gutem Olivenöl ausgestrichen. Die Kartoffeln werden gründlich gebürstet, längs halbiert und dicht nebeneinander in die Form gelegt.
Nun darf großzügig gesalzen werden. Darüber kommen frische Rosmarinnadeln und ein feiner Strahl Olivenöl. Anschließend wandert alles bei 200 Grad in den vorgeheizten Ofen.
Nach etwa dreißig Minuten lohnt sich ein Blick. Die Kartoffeln sollen weich werden, dürfen aber durchaus noch etwas Widerstand leisten. Schließlich haben sie noch ein Stück Weg vor sich.
Saibling auf Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen
Zunächst wird eine feuerfeste Form mit gutem Olivenöl ausgestrichen. Die Kartoffeln werden gründlich gebürstet, längs halbiert und dicht nebeneinander in die Form gelegt.
Nun darf großzügig gesalzen werden. Darüber kommen frische Rosmarinnadeln und ein feiner Strahl Olivenöl. Anschließend wandert alles bei 200 Grad in den vorgeheizten Ofen.
Nach etwa dreißig Minuten lohnt sich ein Blick. Die Kartoffeln sollen weich werden, dürfen aber durchaus noch etwas Widerstand leisten. Schließlich haben sie noch ein Stück Weg vor sich.
Ganzer Saibling richtig zubereitet
Während die Kartoffeln vor sich hin brutzeln, wird der Fisch vorbereitet.
Viel braucht es dafür nicht. Der Saibling wird mit etwas Zitronensaft beträufelt und von innen wie außen gesalzen. Wer Rosmarin besonders schätzt, kann einen kleinen Zweig in den Bauchraum legen.Dann kommen die Fische direkt auf die Kartoffeln. Einige Butterflöckchen auf der Haut sorgen dafür, dass alles schön saftig bleibt. Nun darf die feuerfeste Form für weitere zwanzig Minuten in den Ofen.
Der richtige Zeitpunkt ist erreicht, wenn sich das Fleisch gerade eben von den Gräten lösen lässt. Wer sich unsicher ist, hebt vorsichtig an einer Stelle ein kleines Stück an. Gibt das Fleisch nach und löst sich leicht, ist der Fisch fertig. Meist beginnt die Haut dann auch bereits eine appetitliche Bräune anzunehmen.
Ein paar geraspelte Mandeln darüber sind eine feine Ergänzung. Notwendig sind sie nicht, aber schaden tun sie ganz gewiss nicht.
Mangold als Beilage zum Saibling
Da noch etwas Mangold im Haus war, durfte auch dieser auf den Teller.
Die Blätter werden gewaschen und grob zerkleinert. In einer Pfanne lässt man zunächst einige Schinkenspeckwürfel in Butter sanft anbraten. Sobald diese ihr Aroma abgegeben haben, kommt der Mangold hinzu.
Etwa fünfzehn Minuten dämpfen reichen vollkommen aus. Ich mag Gemüse nicht, wenn es bereits vor dem ersten Bissen kapituliert. Ein wenig Biss sollte erhalten bleiben.
Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Muskatnuss.
Warum Saibling und Rosmarinkartoffeln so gut zusammenpassen
Manche Gerichte leben gerade davon, dass sie nichts Besonderes sein wollen. Der Saibling bringt seine feine Aromatik mit, die Rosmarinkartoffeln sorgen für Würze und Erdigkeit, während der Mangold etwas Frische und Farbe auf den Teller bringt.
Keine komplizierten Saucen. Keine exotischen Zutaten. Kein Küchentheater.
Nur ein guter Fisch, vernünftige Kartoffeln und ein wenig Geduld.
Mehr braucht es manchmal nicht, um sehr ordentlich zu speisen.
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