Feine Schwarzwurzelcremesuppe mit Kräutern und Croûtons
Eine feine Schwarzwurzelcremesuppe mit Kräutern und mehr. Denn mehr an Aroma braucht es nicht.
Feine Schwarzwurzelcremesuppe mit Kräutern und Croûtons
Winterspargel als elegantes Suppengericht
Schwarzwurzel ist ein Wintergemüse, das mehr Aufmerksamkeit verdient, als es gewöhnlich bekommt. Wer sich einmal die Mühe macht, sie richtig zu behandeln, wird mit einem feinen, leicht nussigen Geschmack belohnt. Diese Schwarzwurzelcremesuppe mit Kräutern und Croûtons zeigt, wie elegant Winterspargel sein kann – ohne großen Aufwand, aber mit Sorgfalt.
Damit die Suppe nicht grau, sondern appetitlich hell bleibt, beginnt alles mit der richtigen Vorbereitung.
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Schwarzwurzel vorbereiten – für Farbe und Geschmack
Nachdem Sie die Schwarzwurzelstangen geschält haben – Näheres dazu im Infokasten –, kommen sie sofort in Wasser mit Zitronensaft. Schwarzwurzel oxidiert schnell, und was einmal dunkel geworden ist, bleibt es auch. Für eine Schwarzwurzelcremesuppe ist das unerwünscht.
Die geschälten Stangen werden in kleine Stücke geschnitten. Dem Zitronenwasser gebe ich etwas gekörnte Gemüsebrühe zu, selbstverständlich ohne Geschmacksverstärker. Das Kochwasser sollte die Schwarzwurzelstücke nur knapp bedecken. Mehr braucht es nicht.
Zutaten für eine feine Schwarzwurzelcremesuppe für zwei Personen berechnet.
Vier Stange Schwarzwurzel
Eine kleine Kartoffel roh
Eine Zwiebel
Vier kleine Knoblauchzehen
Eine Stange Lauch
Brühe
Ein oder zwei Esslöffel Crème fraîche
Muskatnuss
Frisch gestoßener Pfeffer und Salz
Eine Scheibe Roggenbrot
Rapsöl
Ein Bund Petersilie
Ein Bund Dill
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Zubereitung der Schwarzwurzelcremesuppe
Während die Schwarzwurzel leise vor sich hin kocht, wird in einem zweiten Topf Zwiebel, Knoblauch und fein geschnittener Lauch in Rapsöl sanft angedünstet. Keine Farbe nehmen lassen – es geht um Süße, nicht um Röstaromen.
Parallel dazu werden Petersilie und Dill sehr fein gehackt. Die Kräuter sind später entscheidend für Frische und Tiefe.
Nach etwa 15 bis 20 Minuten ist die Schwarzwurzel weich. Sie wird mit dem Schaumlöffel aus dem Kochwasser genommen und zum gedünsteten Gemüse gegeben. Nun etwas vom Schwarzwurzelkochwasser hinzufügen und mit dem Stabmixer gründlich pürieren.
Für eine besonders cremige Konsistenz reibe ich eine kleine rohe Kartoffel direkt in die Suppe. Anschließend alles bei kleiner Hitze nochmals zehn Minuten sanft köcheln lassen. Deckel auf den Topf – die Suppe neigt zum Spritzen.
Zum Schluss kommen die gehackten Kräuter hinzu. Dann nochmals kräftig mixen, bis die Schwarzwurzelcremesuppe wirklich fein und samtig ist.
Verfeinern und Servieren
Abgeschmeckt wird mit weißem Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss. Ein Glas trockener Weißwein sorgt für Tiefe und Balance. Zuletzt einen großen Esslöffel Crème fraîche unterheben – nicht kochen lassen.
Serviert wird die Suppe mit Croûtons aus 100 % Roggenbrot. Diese bringen Struktur und einen angenehmen Kontrast zur feinen Suppe. Ein paar frische Kräuter obenauf genügen. Mehr braucht es nicht.
Danach eine Schwarzwurzelomelette!
Infokasten: Schwarzwurzel schälen – eine Frage der Haltung
Das Schälen der Schwarzwurzel ist ein wenig diffizil. Es gelingt am besten mit Handschuhen – oder, ganz klassisch, unter fließendem Wasser. Diese sogenannte „Unterwasserschälung“ war üblich, lange bevor Gummihandschuhe erfunden wurden. Damals war ohnehin alles sauberer. Und besser ohnehin.
Der Grund: Schwarzwurzel sondert einen klebrigen, milchigen Saft ab, der sich nur widerwillig von Händen und Küchengeräten entfernen lässt. Wer diesen Rat beherzigt, erspart sich unnötige Reinigungsarbeit. Eine Schutzmaske benötigen Sie allerdings nicht. Versprochen.












