Ausstellung Gatzemeier „Jüngster Friede“ im Kunstverein Siegen
Das Verhältnis eines Gegenstands zu einem benachbarten ist nicht nur von dessen Beschaffenheit, sondern auch von seiner Stellung abhängig.
Das Verhältnis eines Gegenstands zu einem benachbarten ist nicht nur von dessen Beschaffenheit, sondern auch von seiner Stellung abhängig.
Sie müssen wissen, ich bin Kunstwissenschaftler. Einer der wenigen Männer in diesem Beruf. Neunzig Prozent meiner Kollegen sind weiblich und auch ohne jegliche Perspektive wie ich auch.
Selten hält man es durch, den Prozess einer „Bildwerdung“ zu dokumentieren. Hier eher die Realität meiner Arbeitsweise und nicht unbedingt deren Eleganz.
Die Fragmentierung hebt die Geschlossenheit im Ganzen auf und öffnet damit den Horizont des Betrachters auf eine andere Wahrnehmungsstufe.
Ein wenig subversiv sollten die Künste schon sein. Scheinbar hat jedoch der Markt die Seele der Kunst längst aufgefressen und scheißt diese als infantilen Firlefanz aus.
Am Ende des vergangenen Jahrtausends geriet ich in Köln in eine Ausstellung. Sie war eine Behauptung. Die „Moderne“ hatte ein Ende gefunden. Niemand merkte es.
Die schönste Arbeit war jedoch die Produktion großer Werbewände für Kinos. Anhand von Stills konnte man ohne weitere Vorgaben opulente Gemälde gestalten.
Von Sehnsucht nach dem Meer getrieben, fand ich eine Webcam im weltweiten Netz die mir zu jeder Uhr- und Jahreszeit ein Stück Ostsee darbot.
Als Sparkassendirektor des Westerwaldstädtchens kannte er die Jäger und ihre finanziellen Verhältnisse wie kein Anderer. Das gab ihm Macht und Einfluss.
Empirisch-antropologische Forschungsarbeit zur Dederonkittelschürze und deren Bedeutung für die Entwicklung der zwischenmenschlichen Beziehung.