Hans Baldung Grien | Der Freiburger Hochaltar
ERKENNTNIS! Sowohl Baldung als auch Grünewald verschmelzen Naturalismus und Vision zu einer Bildsprache, in der das Irdische und das Göttliche untrennbar ineinander übergehen.
ERKENNTNIS! Sowohl Baldung als auch Grünewald verschmelzen Naturalismus und Vision zu einer Bildsprache, in der das Irdische und das Göttliche untrennbar ineinander übergehen.
Ist das noch ein religiöses Bild – oder bereits eine politische Inszenierung? Ist das gläubige Bekenntnis – oder Marketing? Und wo bleibt die Malerei – denn Trotz theologischer Deutungsangebote fehlt mir eines: das sogenannte „Herzblut“.
Die evangelisch-lutherische Dorfkirche von Döben, einem kleinen Ort in der Nähe von Grimma in Sachsen, gehört zu den kunst- und kulturhistorisch herausragenden Sakralbauten des Muldentals.
Die Kirche von Rerik ist ein bemerkenswertes Beispiel norddeutscher Backsteingotik an der Ostseeküste und blickt auf eine facettenreiche Bau- und Nutzungsgeschichte zurück, die bis ins Mittelalter reicht.
Dieser Altar wird dem berühmten Renaissance-Maler Lucas Cranach dem Älteren zugeschrieben, und stammt aus der Reformationszeit. Gleichwohl fristet er ein beinahe unbeachtetes Dasein in einer Kapelle des Merseburger Doms.
Eventuell liefen die Angestellten der Kirche auch wegen des unschönen Innenraumes so missmutig herum und waren auf Nachfragen einsilbig. Jesus voller Spinnenweben. Das verheißt nichts Gutes.
Der Weimarer Cranach-Altar in der Kirche St. Peter und Paul, auch Herderkirche genannt, ist ein typisches Werk von Lucas Cranach dem Jüngeren.
So groß die größten Orgeln auch sein mögen, das größte Instrument der Welt ist und bleibt die uns umgebende Atmosphäre. Freilich versucht sich der Mensch an des Donners Klang und möchte diesen zumindest nachahmen.
Unweigerlich muss man an opulente italienische Opern denken, wenn man die Grablege der Wettiner im Freiberger Dom betrachtet. Wer so trauert, hat wohl gut gelebt.
Die Kunst vor der Kunst war also Handwerk und hatte einen Zweck zu erfüllen. Erst in der Renaissance entwickelt sich der Typus des Künstlers.