Crêpe (Eierkuchen) mit Erdbeeren und Vanilleeis
Das kommt gut! Das geht gut! Crêpes mit Erdbeeren und Vanilleeis, das bringt jeder! Ein wenig Übung beim Schwenken der Pfanne kann allerdings nicht schaden. Schließlich wollen wir dünne Eierkuchen und keine Matratzen.

Dünner Eierkuchen, frische Erdbeeren und Vanilleeis. Jetzt bitte nicht lange herumdekorieren.
Zwischen dem ordinären deutschen Eierkuchen, dem Palatschinken und dem französischen Crêpe liegen keine unüberwindbaren kulinarischen Grenzen. Milch, Mehl und Eier bringen sie alle zusammen. Der Crêpe ist gewöhnlich der Dünnste in dieser Verwandtschaft. Und genau das wollen wir hier erreichen.
Der Teig für vier Personen für Crêpes (Eierkuchen) mit Erdbeeren und Vanilleeis
- ¼ Liter Milch
- 6 EL Mehl
- 2 Eier, davon ein ganzes Ei und ein Eigelb
- 2 EL Zucker
- eine Prise Salz
- Butter zum Ausbacken
Dazu kommen frische Erdbeeren und Vanilleeis. Wie viel? Das hängt davon ab, wie großzügig Sie Ihren Nachtisch ausstatten möchten.
Erst rühren, dann ruhen lassen
Zuerst wird die Milch leicht erwärmt. Lauwarm genügt.
Danach geben Sie das Mehl in eine Schüssel und buddeln in die Mitte des Häufchens eine Kuhle. Dort hinein kommt ein Ei. Ohne Schale, versteht sich.
Beim zweiten Ei trennen Sie das Eigelb vom Eiweiß. Das Gelbe kommt zum Mehl, das Eiweiß stellen Sie für eine andere Verwendung beiseite. In diesen Teig wandert es nicht.
Nun noch den Zucker und eine Prise Salz dazugeben und alles miteinander verrühren. Anschließend die Milch langsam und in kleinen Schlückchen zugießen. Dabei rühren, rühren, rühren. Wir wollen schließlich einen glatten Teig und keine Klümpchensammlung.
Der Teig soll so dünnflüssig sein, dass er sich später durch Schwenken gut in der Pfanne verteilen lässt. Ist er zu dick geraten, hilft ein kleiner zusätzlicher Schluck Milch.
Dann darf er zwei Stunden zugedeckt im Kühlschrank ruhen. Sie müssen nicht danebenstehen.
Dünne Crêpes in der Pfanne ausbacken
Nach der Ruhezeit rühren Sie den Teig noch einmal durch. Dann holen Sie eine glatte, möglichst beschichtete Pfanne mit niedrigem Rand aus dem Schrank. Oder wo auch immer Sie Ihre Pfannen aufbewahren.
Die Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und ein kleines Stück Butter darin zerlassen. Der Boden soll leicht benetzt sein. Ein Buttersee ist nicht erforderlich.
Und nun kommt’s: Mit einer Kelle wenig Teig an eine Seite der Pfanne geben und diese sofort schwenken. So verteilt sich der Teig als dünne Schicht über den Pfannenboden. Das ist der ganze Trick. Zumindest in der Theorie.
Die Pfanne sollte weder zu heiß noch zu kalt sein. Wird der Eierkuchen sofort dunkel, drehen Sie die Hitze herunter. Bleibt er blass und lustlos liegen, darf es etwas mehr sein.
Sobald die Oberfläche zu stocken beginnt und die Unterseite leicht gebräunt ist, schütteln Sie die Pfanne vorsichtig. Löst sich der Crêpe, lässt er sich mit einem flachen Pfannenwender umdrehen. Die zweite Seite braucht nur noch kurz.
Sollte der erste Versuch etwas eigenwillig aussehen, essen Sie ihn einfach auf. Der nächste wird meistens besser.
Erdbeeren und Vanilleeis hinein – fertig!
Die Erdbeeren waschen, abtropfen lassen und die grünen Ansätze entfernen. Große Exemplare halbieren oder vierteln.
Den frisch gebackenen Crêpe auf einen Teller legen, Erdbeeren und Vanilleeis darauf verteilen und den Eierkuchen locker darüberklappen. Nicht lange herumdekorieren: Der Crêpe ist warm, das Eis hat es eilig.
Schon ist ein Nachtisch fertig, für den man sich keineswegs den ganzen Nachmittag in der Küche aufhalten muss. Die meiste Zeit hat ohnehin der Teig geruht.
Crêpes mit Erdbeeren und Vanilleeis sind bei mir deutsch-ungarisch und auch ein wenig französisch. Auf dem Teller verträgt sich das ausgezeichnet.
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