Roastbeef a la „Goldfinger“ Blattgold essen

Roastbeef a la „Goldfinger“

Es gibt Freunde und die entsprechenden Abende dazu, da muß so etwas wie Roastbeef a la „Goldfinger“ einfach sein!

Das Gold, verspeist man dieses, keinen Schaden anrichtet ist allseits bekannt. Ich hörte gar, es sei der Gesundheit förderlich, ganz im Gegensatz zur Goldgier die krank macht und zuweilen auch Menschen tötet.

Das Roastbeef sollte bei einem Fleischer erstanden werden, der seiner angebotenen Qualität wegen als absolut vertrauenswürdig gilt.

Das Roastbeef ringsherum in Rapsöl scharf anbraten, damit sich die Poren schließen und das Fleisch saftig und zart bleibt.

Rapsöl deswegen, weil es ohne zu verbrennen, sehr heiß werden kann und außerdem fast Geschmacksneutral ist. Das gute Stück dann salzen und pfeffern. In eine feuerfeste Form legen und in die, auf 160 Grad vorgeheizte, Röhre befördern. Nach 20 Minuten eine Tasse heißes Wasser in die Form gießen – aber bitte nicht über das Fleisch. Wenn dieses Wasser den Saft des Fleisches aufgenommen hat, das Stück hin und wieder begießen. Nicht vergessen, der sicheren Temperaturmessung wegen, in des Fleisches Mitte, also den Kern, ein Bratenthermometer einzuführen. Wenn das Thermometer 60-65 Grad zeigt, ist das Fleisch gut. (Nach ca. 1,5 Stunden).

Nachdem das Fleisch dem Ofen entnommen ist, belege man das gute Stück mit Blattgold ( Dukatengold ). Da Transferblattgold, das ist jenes welches so wie früher die Abziehbilder funktioniert, nicht haftet muß man das klassische benutzen. Also das Gold mit dem Anschußpinsel auflegen.

Mein hier gezeigtes Stück ist bis 65 Grad drinnen geblieben und schon ziemlich durchgegart. Da mir 1 oder 2 Esser abtrünnig geworden währen, wenn das Fleisch sein zartes Rot gezeigt hätte, war das auch gut so.

Die Sauce zu Roastbeef a la „Goldfinger“ : 200 Gramm Kochfleisch vom Rinde, einige Markknochen, eine Zwiebel, Piment und Pfefferkörner 5-6 Stunden sanft köcheln lassen. 15 Gramm getrocknete Steinpilze die gleiche Zeit in einem guten Bordeaux einweichen. Hier war es ein Chateau Duplessy aus dem Jahre 2002, der so fruchtig war wie er schwer ist, auch zum Essen gereicht wurde.
Wenn die Zutaten einkochen, immer wieder heißes Wasser nachgießen. Eine Stunde bevor der Sud fertig ist, die eingeweichten Pilze dazugeben. Dann die Sache durch ein Sieb geben, die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und kurz vor dem Essen ein ordentliches Stück Butter aus dem Forstfach einrühren. So wird die Sauce sämig.

Broccoli:

Zum Roastbeef a la „Goldfinger“ Broccoli in kochendem Salzwasser 3 Minuten balancieren, im Eiswasser, ich stellte eine Schüssel in den Froster – es tunen aber auch ins kalte Wasser gegebene Eiswürfel – , abschrecken, nun noch ein wenig sanft weiter köcheln. Das Gemüse sollte noch gut Biß haben.

Dazu gab es noch ein Kartoffelgratin welches ich morgen zeigen werde.

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