Quiche mit geräucherter Forelle – französische Küche für einen entspannten Abend
Es gibt Gerichte, die wirken, als hätten sie es gar nicht nötig, Eindruck zu machen. Sie stehen einfach da, duften verführerisch und verschwinden Stück für Stück vom Tisch. So eine ist die Quiche mit geräucherter Forelle.
Während hierzulande gerne die Bratwurst den Teller beherrscht, vertraut man jenseits des Rheins auf knusprigen Teig, etwas Gemüse und eine gute Portion Gelassenheit. Dazu ein Glas Weißwein, ein paar Freunde und schon wird aus einem gewöhnlichen Abend eine kleine Feier des Lebens.
Die Zutaten für eine Quiche mit geräucherter Forelle
Der Einkauf ist erfreulich überschaubar. Also auf zum Discounter oder Gemüsehändler.
Sie benötigen:
- 1 Rolle Blätterteig
- 150 g geräucherte Forelle
- 2 kleine Zucchini
- 2 Möhren
- 1 Zwiebel
- 3 Eier
- 200 g Crème fraîche
- 2 EL Parmesan
- Thymian
- Salz und Pfeffer
- Muskatnuss
Wer mag, kann noch etwas frische Petersilie bereithalten. Die macht sich später ganz gut auf der fertigen Quiche.
Wie gesund ist geräucherte Forelle?
Gemüse, Fisch und ein wenig Geduld
Die Zucchini werden in feine Scheiben geschnitten und kurz in der Pfanne angeschwenkt. Die Möhren dürfen drei Minuten in kochendem Wasser baden, bevor sie wieder ans Tageslicht kommen. Die Zwiebel zieht glasig durch die Pfanne.
Nun wird alles vereint. Die geräucherte Forelle wird vorsichtig zerpflückt und unter das Gemüse gehoben. Salz, Pfeffer und etwas Thymian dazu. Fertig ist die Füllung.
Der Blätterteig wird in eine Quicheform gelegt und sorgfältig an den gewellten Rand gedrückt. Dieses französische Blechding hat schließlich seinen Sinn.
Ab in den Ofen mit der Quiche mit geräucherter Forelle
Das Gemüse-Fisch-Gemisch wird gleichmäßig verteilt. Einige Zucchinischeiben dürfen ruhig dekorativ auf der Oberfläche liegen. Das Auge isst schließlich mit.
Danach werden Eier, Crème fraîche und Parmesan miteinander verrührt. Mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Muskat abgeschmeckt, kommt die Masse über die Füllung.
Der Ofen wartet bereits bei 200 Grad Umluft.
Nach etwa 20 bis 30 Minuten zeigt der Rand eine anständige Bräune. Dann schalten Sie auf Unterhitze und gönnen der Quiche weitere 20 Minuten. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, hilft ein Stück Alufolie.
Quiche mit geräucherter Forelle – ein Rezept mit Familiengeschichte
Das Schöne an solchen Gerichten ist, dass sie selten aus Kochbüchern stammen. Dieses Rezept kommt über mehrere Generationen aus der Familie. Urgroßmutter, Großmutter und Oma haben daran herumgebastelt, irgendwo zwischen Südfrankreich, Westfrankreich, Nordfrankreich und den eigenen Vorlieben.
Natürlich wurde hier und da etwas verändert. Ein wenig Forelle statt Schinken, etwas mehr Gemüse, etwas weniger Dogma. So soll Kochen schließlich sein.
Die Quiche mit geräucherter Forelle schmeckt warm ebenso gut wie lauwarm und begleitet einen Weißwein mit derselben Selbstverständlichkeit, mit der eine französische Dorfkirche auf ihren Marktplatz gehört.
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