Peperonata – Paprikagemüse aus Sizilien
Peperonata – Paprikagemüse aus Sizilien
Die Bescheidenheit ist eine Zier.
Und sie gilt besonders in der italienischen Küche. Denn oft sind es gerade die einfachen Gerichte, die am meisten Freude machen. Ein paar reife Tomaten, Paprika, etwas Zwiebel, gutes Olivenöl – und schon entsteht ein Teller Sommer.
Die Peperonata, dieses klassische italienische Paprikagemüse mit Tomaten, gehört genau in diese Kategorie. Ein Rezept, das nach Süden schmeckt, nach Sonne, nach Marktplatz und Meer.
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Zutaten für Peperonata (2–4 Personen)
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3 große Paprikaschoten
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500 g reife Tomaten
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2 mittelgroße Zwiebeln
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2 Knoblauchzehen
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4 EL Weißweinessig
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4 EL Olivenöl
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wohldosiert Cayennepfeffer
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Salz und Pfeffer aus der Mühle
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Peperonata – Paprikagemüse aus Sizilien – Paprika mit Tomaten schmoren
Zuerst zerschnippeln Sie das Gemüse.
Also werden die Paprikaschoten entkernt und in grobe Stücke geschnitten. Wer Muße hat, kann die Tomaten kurz überbrühen, häuten und die Kerne entfernen. Das ergibt eine feinere Konsistenz. Es geht aber auch rustikaler – also ganz ohne diese Mühen. Die italienische Küche kennt schließlich keine Pedanterie.
Natürlich schneiden Sie auch die Zwiebeln und den Knoblauch klein und lassen beides in Olivenöl langsam anschwitzen. Wichtig: glasig werden lassen, aber nicht bräunen.
Nun kommen Paprika und Tomaten dazu. Mit Weißweinessig beträufeln, salzen, pfeffern und mit etwas Cayennepfeffer würzen. Dann darf das Ganze etwa 20 Minuten sanft schmoren.
Das Gemüse soll dabei keinesfalls zerkochen. Eine gute Peperonata mit Paprika und Tomaten lebt davon, dass die Stücke noch Biss haben.
Zum Schluss noch einmal abschmecken.
Serviert wird dieses mediterrane Paprikagemüse mit geröstetem Weißbrot. Jeder am Tisch kann nach Lust und Laune eine halbierte Knoblauchzehe darüber reiben, etwas gutes Olivenöl darüberträufeln und noch eine Prise Salz hinzufügen. Dazu ein trockener sizilianischer Weißwein.
Was braucht es mehr?
Eventuell das nächste mal Paprika asiatisch mit Reis Kurkuma?
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INFOBOX
Peperonata – Paprikagemüse aus Sizilien
Natürlich gehört die Peperonata zu den klassischen Gemüsegerichten Süditaliens und ist besonders in Sizilien, Kampanien und Kalabrien verbreitet. Der Name leitet sich vom italienischen Wort „peperone“ ab, das schlicht Paprika bedeutet.
Traditionell besteht eine Peperonata aus wenigen Zutaten: Paprika, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und gutem Olivenöl. Das Gemüse wird langsam geschmort, bis sich die Aromen verbinden, während die Paprika noch leicht Biss behalten.
Ursprünglich stammt dieses Gericht aus der cucina povera, der einfachen bäuerlichen Küche Italiens. Es wurde aus den Gemüsen gekocht, die im mediterranen Sommer reichlich vorhanden waren.
Heute gilt Peperonata als typisches mediterranes Paprikagemüse, das sowohl warm als auch kalt serviert wird – als Antipasto, Beilage zu Fleisch oder Fisch oder ganz schlicht mit geröstetem Brot und einem Glas Weißwein.













