La Croix-Valmer – Unwetter

La Croix-Valmer

Die See war erst still und dann wieder wild. La Croix-Valmer – Unwetter .

Die Luft erst sonnig klar dann schwül drückend. Zum Ende hin lagen die Wolken tief über mediterranem Gebirge, netzten den grünen Baumschwamm mit labendem Wasser für die heißen Tage die unweigerlich kommen werden wenn wir von hier weggegangen sind.
Der Mistral fegte das eine Mal die Wolken von der Rhone kommend, Palmen zausend und Zypressen erniedrigend und sie nahe ihrer unsichtbaren Bruchstelle niederbeugend, über das Land hinweg.

Ein anderes Mal trieb der Gleiche sie vor sich hin aufs Meer, dass plötzlich kobaltblau aus der Tiefe leuchtete und ein Antlitz zeigte wie man es von glänzend gelackten Postkarten kennt, oder eingebrannt in die weiß glasierten, irdenen Schalen, aus der nicht nur der Sonnenkönige Naschwerk zu sich nahm. Blendend weiße Segel zogen am Horizont entlang hinter dem Afrika liegen soll.
In der Nacht aufbrechendes Himmelsgewölbe und wüstes Toben. Berge rutschten und Täler, tags zuvor noch dem Aug ein Festen Ort bietend, füllten sich mit schlammig-finsteren Wasser.