Aubergine und Kartoffel auf griechische Art
Aubergine und Kartoffel auf griechische Art – knusprig, würzig, unwiderstehlich
Man sollte sich nichts vormachen: Aubergine und Kartoffel auf griechische Art ist kein Ersatz für Fleisch. Oder doch? Und genau darin liegt die Stärke dieses Gerichts. Es tritt nicht an, um etwas zu imitieren – vielmehr behauptet es sich selbstbewusst auf dem Teller.
Denn was hier zusammenkommt, ist von kräftiger Natur. Außen kross, innen weich, dazu eine Knoblauchnote, die nicht ordinär ist, sondern bereichert. Und wenn dann noch ein Glas Ouzo daneben steht, dann ist der Weg nach Griechenland nicht mehr weit. Ganz ohne die Fliegerei und dem Reisestress.
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Aubergine panieren und frittieren – so gelingt die perfekte Kruste
Zunächst wird die Aubergine gewaschen und in daumendicke Scheiben geschnitten. Die Eier – zwei, drei oder vier, je nach Menge der Auberginenscheiben – werden mit Salz und Pfeffer verquirlt.
Anschließend wandern die Scheiben durch die Eimasse, bevor sie im Semmelmehl gewendet werden. Jetzt kommt der entscheidende Moment: das Frittieren.
Das Olivenöl sollte ruhig großzügig in der Pfanne stehen, etwa drei bis vier Zentimeter hoch. Gleichzeitig darf es nicht zu heiß werden, denn verbranntes Öl verdirbt den Geschmack. Geduld zahlt sich aus. Die Auberginen werden goldbraun, fast schon bronzen, und entwickeln dabei ihre unverwechselbare Textur.
Nach dem Herausnehmen ruhen sie auf Küchenpapier. So bleibt die Kruste trocken und knusprig. Bis zum Servieren warten sie im leicht warmen Ofen – nicht heiß, sondern sanft bei etwa 70 Grad.
Kartoffelspalten auf griechische Art – außen kross, innen weich
Währenddessen sind die Kartoffeln längst geschält. Man schneidet sie nicht zu fein, sondern in grobe Spalten – kräftig und rustikal, etwa doppelt so stark wie klassische Pommes. Im gleichen Öl, das bereits die Auberginen veredelt hat, werden nun die Kartoffeln ausgebacken. Dadurch nehmen sie nicht nur Hitze, sondern auch Geschmack auf.
Sobald sie rehbraun sind, entfaltet sich das, worauf es ankommt: eine feine Kruste außen, ein weicher Kern innen. Etwas Salz genügt – mehr braucht es nicht.
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Knoblauch-Kräuter-Mayonnaise – die heimliche Hauptrolle
Parallel dazu wird eine Mayonnaise angerührt oder verfeinert. Knoblauch kommt hinzu, ebenso frische Kräuter. Petersilie eignet sich hervorragend, doch auch Dill kann eine interessante Note geben.
Diese Creme verbindet alles. Sie ist Bindeglied und Kontrast zugleich – kühl, würzig, weich.
Mediterranes Rezept Aubergine Kartoffel – einfach und gefährlich gut
Am Ende liegt alles auf dem Teller: die knusprigen Auberginen, die goldenen Kartoffeln, ein Klecks der würzigen Mayonnaise.
Dazu ein Glas Ouzo – und plötzlich wird aus einer Küche ein Ort.
Man könnte sagen, dieses Rezept ist einfach. Doch Vorsicht: Es hat das Zeug zur Gewohnheit und kann Suchtgefährdend sein.
Hier findet ihr alle Rezepte mit AUBERGINE.
Die Aubergine ist eigentlich eine Beere
Aubergine – eine Beere mit Charakter
Die Aubergine ist botanisch betrachtet tatsächlich eine Beere. Ursprünglich stammt sie aus Asien und hat erst spät ihren Weg in die europäische Küche gefunden.
Durch Züchtung wurde ihr Bitterstoffgehalt deutlich reduziert. Dennoch kann das Einsalzen helfen, überschüssige Bitterstoffe zu entziehen und gleichzeitig die Aufnahme von Öl zu verringern. Für dieses Rezept jedoch ist genau das Gegenteil erwünscht: Das Innere soll saftig bleiben.
Darüber hinaus enthält die Aubergine zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Besonders bemerkenswert ist ihre antioxidative Wirkung, die den Körper vor oxidativem Stress schützt.
Somit passt sie hervorragend in eine mediterrane Ernährung – und überzeugt nicht nur geschmacklich.
In der Aubergine sind unzählige Vitamine und Mineralstoffe enthalten.











