Pfannküchle – Spargel – lecker Schinken
Kurz beschrieben also von links nach rechts. Pfannküchle – Spargel – lecker Schinken
Der Pfannkuchen | Der Schaumpfannkuchen – das Geheimnis der luftigen Pfannküchle
Wie unschwer zu erkennen, sieht das Ding recht locker aus. Kein flacher Alltags-Pfannkuchen, sondern ein sogenannter Schaumpfannkuchen – eine Spezialität, die hierzulande fast vergessen ist, während man ihr in Frankreich noch häufiger begegnet. Dort nennt man ihn gern „Omelette soufflée“ oder schlicht einen luftigen Eierpfannkuchen.
Im Grunde ist Pfannküchle – Spargel – lecker Schinken keine große Kunst. Aber gerade diese Einfachheit macht den Reiz aus. Der Pfannkuchen ist weich, leicht und beinahe schaumig – ein Teig, der mehr Luft als Gewicht besitzt und deshalb auf der Zunge fast verschwindet.
Für vier Personen nehme man sechs Eier. Man trenne das Eiweiß sorgfältig vom Eigelb. Die Eigelbe schlage man mit einem gehäuften Esslöffel Mehl schaumig und gieße dabei langsam eine Tasse Milch hinzu. Das Eiweiß wiederum wird zu festem Schnee geschlagen. Dieser Schnee wird vorsichtig unter die Eigelb-Mehl-Milch-Mischung gehoben.
Nun salze und pfeffere man den Teig. Wer eine leise, warme Würze schätzt, reibt noch etwas Muskatnuss hinein.
In einer Pfanne lässt man ein wenig Butter schmelzen und backt daraus die Pfannküchlein bei mäßiger Hitze, langsam und geduldig, bis sie eine schöne goldene Bräune annehmen. Das Ergebnis ist kein flacher Fladen, sondern ein leicht aufgegangener, beinahe wolkiger Pfannkuchen.
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Der Spargel für unser Pfannküchle – Spargel – lecker Schinken | Spargel richtig kochen: zart, aromatisch und klassisch
Der Spargel ist hier selbstverständlich der eigentliche Held des Tellers. Drei kräftige, makellos geschälte Stangen liegen nebeneinander – gekocht, wie es sich gehört.
Man koche Spargel am besten zusammengebunden und möglichst stehend, sodass die empfindlichen Köpfe nur im Dampf garen. Das Wasser sei leicht gesalzen, ein kleiner Spritzer Zitronensaft sorgt dafür, dass die Farbe hell bleibt und der Geschmack frisch wirkt. Manche geben noch eine Prise Zucker hinzu – das ist erlaubt, aber nicht zwingend.
Nach etwa zehn bis fünfzehn Minuten – je nach Dicke – ist der Spargel zart und weich, aber noch mit einem leichten Biss. Genau so, wie er sein soll.
Ein paar Tropfen heißer Butter darüber, dazu etwas gehackte Petersilie – mehr braucht dieses Gemüse nicht.
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Der passende Schinken zum Spargel
Der Schinken schließlich hat eine angenehm bescheidene Rolle. Er kommt schlicht vom Metzger, wird dünn geschnitten und einmal zusammengelegt oder gerollt auf den Teller gelegt. Kein großes Theater – einfach guter, ehrlicher Kochschinken.
Seine milde Salzigkeit passt wunderbar zum süßlich-zarten Spargel und zum luftigen Pfannkuchen.
Und damit ist das Ganze eigentlich schon erledigt:
Der Schinken
Der Schinken schließlich hat eine angenehm bescheidene Rolle. Er kommt schlicht vom Metzger, wird dünn geschnitten und einmal zusammengelegt oder gerollt auf den Teller gelegt. Kein großes Theater – einfach guter, ehrlicher Kochschinken.
Seine milde Salzigkeit passt wunderbar zum süßlich-zarten Spargel und zum luftigen Pfannkuchen.
Und damit ist das Ganze eigentlich schon erledigt:
Pfannküchlein – Spargel – ein wenig Schinken mehr braucht es nicht!.
Ein Teller Frühling, ohne große Aufregung. Nur Butter, Eier, Spargel und ein guter Metzger. Mehr braucht es manchmal nicht.
INFOBOX: Warum man im Badischen Pfannküchle sagt
Pfannküchle. Schon die Endung verrät, wo man sich sprachlich befindet. Das kleine „-le“ ist eine typisch schwäbisch-badische Verniedlichungsform, also ein sogenannter Diminutiv. Aus einem Pfannkuchen wird ein Pfannküchle – nicht zwingend kleiner, aber freundlicher, vertrauter, ein wenig häuslicher.
Im Badischen, im Schwäbischen und auch im Elsass begegnet man dieser Endung auf Schritt und Tritt. Eine Katze wird zum Kätzle, ein Brot zum Brötle, ein Stück Kuchen zum Küchle. Die Sprache verkleinert hier nicht nur Dinge, sondern macht sie zugleich sympathischer. Das Gericht rückt näher an den Esstisch heran.
Sprachwissenschaftlich handelt es sich um eine Nachsilbe, die an den Wortstamm angefügt wird – ein sogenanntes Diminutivaffix. Während im Hochdeutschen meist „-chen“ oder „-lein“ verwendet wird (Häuschen, Büchlein), arbeitet der südwestdeutsche Sprachraum bevorzugt mit „-le“.
Darum heißt der Pfannkuchen im Badischen eben nicht Pfannkuchen, sondern Pfannküchle. Und wer einmal dort gegessen hat, wird schnell feststellen: Das klingt nicht nur freundlicher, es schmeckt auch ein wenig danach.
Hier finden Sie zahlreiche weitere Rezepte mit Spargel











