Hippies weg - Russen da. Strand auf Goa.

Hippies weg – Russen da. Goa

Ob ein Inder, wenn er durch einen deutschen Buchenwald spazieren würde, auch so überwältigt wäre wie ich von deren Natur, weis ich nicht. Ob indische Reisebüros solche Destinationen anbieten, ist mir auch nicht bekannt. Aber ähnliche Strände habe ich bis jetzt nur in einschlägigen Reisebüroofferten gesehen und ich kann berichten, dass alles stimm.t

Es gibt sie! Nur das hier keine Hippies der schnöden materialistischen Welt die gebräunte Schulter zeigen – das ist vorbei.

Obwohl spärlich besucht und eher unauffällig mit kyrillischen Hinweisen beschildert wurden wir herrschaftlich bedient. Nachdem wir es uns unter einem der Palmensonnendächer gemütlich gemacht hatten, sevierte man uns Kaltgetränke.

 

Später kam der Koch mit frischem Fang und lies uns einen Fisch aussuchen den er dann leider zu lange auf dem Grill liegen lies.

Also war das Fleisch ein wenig trocken aber doch noch schmackhaft. Um ein Haar verpassten wir unser Taxi zurück zum Schiff, weil die Zeit hier eine andere ist und zur Unendlichkeit neigt.

Derzeit sind die Nächte auf dem Musikdampfer besonders schön, weil die Sicherheitsstufe Orange ausgerufen wurde. Das bedeutet wenig Licht und auf unserem Deck fast gänzliche Verdunklung. Piratengebiet halt. Vom Balkon aus sieht man das glitzernde All und auch das Kreuz des Südens am Horizont.
Am heutigen Morgen las ich das zweite Mal aus meinem Roman und die Zuhörerschaft hatte sich glatt verdoppelt. Auf Köln umgerechnet würde ich also mindestens ein Stadion füllen. An Land gibt es einfach zu viel Ablenkung und weniger Piraten!

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