Fenchel da - Sommer da

Fenchel mit Parmesan

Fenchel da – Sommer da denn so fängt der Sommer richtig an.

Das zarte grüne Kraut der Fenchelknollen, nach dem obligatorischen waschen, abschneiden und beiseite legen. Die Knolle in der Mitte teilen und in siedendem Salzwasser ca. 10 Min. köcheln. Die Zeit des Kochens ist von dem persönlichen Gefühl zur Art der Bißhärte abhängig. Zu schlabberig schmecken mir die Dinger nicht, da dann auch das Aroma entfleucht ist. Ist das würzige Gemüse also die bemessene Zeit im Wasser gewesen, nimmt man sie heraus und lege, die in der Mitte geteilte, Fenchelknolle mit der Schnittfläche in eine feuerfeste Form. Viel Zitronensaft darüber geben und auch einige Tropfen Olivenöl (ich viele Tropfen ) mit dünnen Parmesanscheiben belegen und in den auf 160 Grad vorgeheizten Ofen schieben. Spätestens nach 20 Minuten ist das Mahl bereitet.

Das beiseitegelegte Grün zum garnieren verwenden. Es ist nett anzusehen – schmeichelt Zunge und Gaumen.

Warmes Baguette dazu mehr brauchts nicht.

Als Wein darfs ein kräftiger Gewürztraminer sein. Ein zarter Wein würde vom kräftigen Geschmack des Essens übertönt werden.

Wenn auch viele Erinnerungen leidlich sind, Speisen deren man gedenkt habe dies nicht an sich.Selbst ein mießes Essen, ein übler Fraß, lassen einen lächeln und man muß der Welt nicht Gram sein. Unsere vielfältigen Sinne machen es möglich die Irrtümer zu umgehen. Manches, was man erriechen muß, braucht der geruchsgebildete Mensch doch nicht auch noch zu essen – außer Nierchen, vielleicht
Fenchel riecht an sich schon nach Sommer, da kann nichts falsch gemacht werden, es sei denn die Knolle ist außen schleimig, dann ist der Tastsinn gefragt.

Fenchel da – Sommer da ist fein und wenn das Baguette durch ein dickes Steak ersetzt wird, ist dieses Essen so gut wie Kohlenhydratfrei.

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