Die Legende vom Azorenhoch

Die Azoren – Inseln und ihr Wetter.

Alles Hoch nützt nichts, wenn die Wolken tief hängen. Und doch ist das Wetter gar nicht so schlecht wie vermutet. Es regnet eher selten. Aber mit unserem mitteleuropäischen Hoch hat das hier vorgefundene wenig zu tun. Andererseits stehen Palmen herum und somit sind die Azoren der subtropischen Zone zuzuordnen. Im November 19 Grad – scheint mir akzeptabel. Nur weil ein Hoch von da kommt, muss es nicht dort sein. Sonst könnte es ja nicht zu uns kommen. Kommt es also zu uns, hinterlässt es etwas.

Diese Hinterlassenschaft kann nur ein Tief sein. So ist die Metrologie.

Da gibt es keine Grautöne, außer wenn Nebel ist oder Ähnliches. Wenn aber um die Inseln herum Wasser ist, viel Wasser, ist auch die Luft feucht. Das umsomehr um so wärmer das Wasser. Inseln ohne Wasser haben das Problem nicht und nennen sich Verkehrsinseln. Die haben dann Verkehr um sich herum aber doch nicht mit ihm. Ohnehin sind sie gleichgültig, da auf behördlichem Weg verordnet. Raucherinseln dagegen sind oft belebt und auf ihnen wird auch diskutiert.

Die Inseln der Azoren sind fast alle vulkanischen Ursprungs. Nur eine hat sich aus Sedimenten gebildet. Die Azoren sitzen sozusagen zwischen allen Platten.

Der Europäischen und der Amerikanischen. Die westlichsten Inseln gehören geografisch zu Nordamerika obwohl noch nicht von den USA annektiert.

Da Wasser und Fisch eine Symbiose eingehen – solange Ersteres sauber ist – ist eine Realität. Die Folge daraus ist sehr viel Fisch. Kühe auf saftigen Weiden sieht man auch, weil, durch das mildfeuchte Klima befördert, sehr grünes Gras wächst. Südfrüchte und so was sollen auch vorkommen. Zu den Walen und Delfinen hätte man mit einem Boot fahren müssen. Dazu hatte ich jedoch keine Zeit und – schon lang genug auf dem Wasser – auch keine Lust. Der botanische Garten reichte mir. Das Leben ist eine unendliche Abfolge von Entscheidungen. Hier die zwischen Fauna und Flora.

Im 4. Jahrhundert v. Chr. soll ein Besucher eine Münze auf der Insel Corvo liegen gelassen haben. Daraus schließt man auf ein Zinstief im 4ten Jahrhundert, welches dem heutigen Zinstief nicht unähnlich war.

Die Leute haben ihr Geld einfach weggeschmissen. Ob zum Fenster raus oder vom Wagen runter ist nicht bekannt. Außerdem gibt es Hypothesen die Azoren seien eigentlich das sagenumwobene Atlantis. Dann hätten die Portugiesen ein Schnäppchen gemacht es aber nicht gut vermarktet. So manchem Paradies geht es mies. Die Inseln sind von EU-Fördergeldern abhängig und typisch Portugiesisch. Dies sieht man deutlich an der Architektur und der allerorten verbauten Keramik. Aber auch in der Art, wie die Straßen gepflastert sind. Kurz – Ponto Delgada ist eine hübsche Stadt, in der man gut flanieren kann, wenn nicht mehr als zwei Kreuzfahrtschiffe angelegt haben. Kaffe 0,75 €.

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