Mit der S1 von Leipzig nach Klosterbuch ins Muldental
Noch bringt uns die RB 110 von Leipzig nach Klosterbuch
Noch steht die RB 110 unter dem mächtigen Hallendach des Leipziger Hauptbahnhofs. Ein eher bescheidener Zug vor einer äußerst unbescheidenen Kulisse. Aber er bringt den Reisenden zuverlässig dorthin, wo dieser hinwill: von Leipzig über Grimma und Leisnig nach Klosterbuch und weiter bis Döbeln.
Ab dem 13. Dezember 2026 wird aus der Regionalbahn die neue S1 Leipzig–Döbeln. Dann fährt der Zug nicht mehr vom oberen Hauptbahnhof ab, sondern kommt aus Leipzig-Grünau, durchquert den City-Tunnel und hält unter anderem am Leipziger Markt, am Wilhelm-Leuschner-Platz und am Bayerischen Bahnhof.
Danach geht es über Stötteritz, Borsdorf und Grimma hinaus ins Muldental. Auch der kleine Bahnhof Klosterbuch wird dann ein Halt der S1 sein.
Für Leipziger eröffnet sich damit eine direkte Verbindung in eine Landschaft, die zwar nicht am Ende der Welt liegt, sich zuweilen aber erfolgreich den Anschein gibt.
Ankunft am Bahnhof Klosterbuch noch mit der RB110 aber ab Dezember mit der S1
Der Bahnhof Klosterbuch ist kein Verkehrsknotenpunkt, an dem sich die Weltgeschichte drängelt. Glücklicherweise. Ein Bahnsteig, ein Gleis und das gelbe ehemalige Bahnhofsgebäude – mehr braucht es hier nicht.
Wein rankt an der Fassade, Blumen wachsen hinter dem hölzernen Zaun und der Wald beginnt beinahe am Ende des Bahnsteigs. Wer hier aus dem Zug steigt, weiß sofort: Die Stadt ist erst einmal erledigt.
Das eigentliche Kloster Buch liegt allerdings nicht unmittelbar am Bahnhof. Ungefähr zwei Kilometer sind es noch bis zur ehemaligen Zisterzienserabtei an der Freiberger Mulde. Der Name des Bahnhofs eilt dem Wanderer also ein wenig voraus.
Wohin nun? Kloster Buch, Leisnig oder Maylust?
Gleich am Bahnhof empfängt den Wanderer eine Tafel des Archehofs. Hier werden alte und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen gehalten: Sachsenhühner, Heidschnucken, Erzgebirgsziegen und Meißner Widder. Auch die beiden Rheinisch-Deutschen Kaltblutpferde Napoleon und Glück gehören zum Hof.
Über der Informationstafel weisen handgemalte Schilder in alle Richtungen. Nach Klosterbuch sind es zwei Kilometer, nach Leisnig fünf und zur Maylust drei Kilometer.
Damit ist die Auswahl größer als das Verkehrsaufkommen am Bahnhof.
Unser Weg führt zunächst in Richtung Maylust im Muldental. Dieser Aussichtspunkt liegt oberhalb der Freiberger Mulde und gehört zu den stillen Orten, die man besser zu Fuß entdeckt. Das Auto wäre hier ohnehin nur ein lästiges Anhängsel.
Mit der künftigen S1 kann man am Bahnhof Klosterbuch aussteigen, über die Maylust nach Leisnig wandern und von dort wieder nach Leipzig zurückfahren. Eine Streckenwanderung ohne Parkplatzsuche und ohne den Zwang, auf demselben Weg zurückzulaufen.
So beginnt ein Ausflug ins Muldental, der ab Dezember 2026 mit der S1 ab Leipzig nach Döbeln noch ein wenig einfacher werden soll.
Das Henne-Ei-Problem der Gastronomie im Muldental
Vermutlich ist das sagenumwobene Henne-Ei-Problem eine Ursache. Keine Ausflügler, keine Gastronomie – keine Gastronomie, keine Ausflügler.
Zumindest unter der Woche.
Wer an einem gewöhnlichen Dienstag hungrig durch das Muldental wandert, sollte sich deshalb nicht darauf verlassen, hinter der nächsten Wegbiegung von einer freundlichen Wirtin mit dampfender Suppe empfangen zu werden. Eine gut gefüllte Brotbüchse kann hier den Unterschied zwischen landschaftlicher Verzückung und schlechter Laune ausmachen.
Gut zu wissen: RB 110 und Gastronomie in Kloster Buch
Anreise mit der RB 110
Die RB 110 fährt direkt von Leipzig Hauptbahnhof über Grimma und Leisnig nach Klosterbuch. Die durchgehenden Züge verkehren gewöhnlich im Stundentakt.
- Leipzig Hauptbahnhof: meist zur Minute 43
- Ankunft in Klosterbuch: meist zur Minute 45 der folgenden Stunde
- Fahrzeit: rund 1 Stunde und 2 Minuten
- Rückfahrt ab Klosterbuch: meist zur Minute 06
- Ankunft in Leipzig: meist zur Minute 13 der folgenden Stunde
Der gegenwärtige Fahrplan der RB 110 gilt bis zum 12. Dezember 2026. Ab dem 13. Dezember 2026 wird die Verbindung als S1 durch den Leipziger City-Tunnel bis Leipzig-Miltitzer Allee geführt.
Da Bauarbeiten und kurzfristige Änderungen nie auszuschließen sind, empfiehlt sich vor dem Ausflug ein Blick in den DB Navigator oder die aktuelle Fahrplanauskunft.
Klosterimbiss und Klostercafé sowie „Zum frohen Mönch“
Der Klosterimbiss beziehungsweise das Klostercafé und „Zum frohen Mönch“ ist von April bis Oktober samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Angeboten wird eine kleine Auswahl zur Stärkung. Bei größeren Veranstaltungen können abweichende Öffnungszeiten gelten.
Besser vorher nochmals informieren!
Link zum Kloster Buch.
Daran wird auch die neue S1 von Leipzig nach Döbeln zunächst wenig ändern. Sie bringt die Ausflügler ab Dezember 2026 zwar bequem bis zum Bahnhof Klosterbuch. Für deren leibliches Wohl ist die Bahn jedoch nicht zuständig.
Dagegen tanzt am Wochenende schon einmal der Bär – vor allem dann, wenn im Kloster Buch eine der großen Veranstaltungen stattfindet. Beim Kloster- und Erntedankfest etwa ist es mit der klösterlichen Ruhe vorüber. Dann füllen sich Hof und Klostergelände, und aus dem beschaulichen Ausflugsziel wird für ein Wochenende ein ziemlich lebendiger Ort.
Das Kloster- und Erntedankfest im Kloster Buch gehört zu jenen Veranstaltungen, für die sich auch eine weitere Anreise lohnt. Das abgebildete Plakat kündigt das Fest für den 12. und 13. September 2026 an, der Sonntag ist als Familientag ausgewiesen.
Für zukünftige Veranstaltungen dürfte die S1 von Leipzig nach Döbeln eine wichtige Rolle spielen. Ab Dezember hält sie auch am Bahnhof Klosterbuch. Von dort ist das Kloster zu Fuß erreichbar – und nach einem Festbesuch muss wenigstens niemand mehr darüber diskutieren, wer das Auto zurückfährt.
Im Klostergarten stehen dann unter anderem Kaffee, Fassbier, Radler, Kuchen, Suppe, Bockwurst, Fettbemme und Fischbrötchen auf der Tafel. Verhungern muss also niemand. Auch ein Klosterlikör wird angeboten. Dieser dürfte zwar eine Wanderung nicht verkürzen, möglicherweise erscheint der noch vor einem liegende Weg danach aber weniger beschwerlich.
Natürlich gibt es im Kloster Buch auch eine Tankstelle für E-Bikes. Während die elektrischen Drahtesel dort neue Kräfte sammeln, müssen wir passionierten Wanderer und Fußläufer weiterhin mit der eigenen Energie haushalten.
Gleich nebenan befindet sich die Gaststätte „Zum frohen Mönch“. Schon der Name klingt nicht nach strenger Askese. Laut Aushang ist sie samstags, sonntags und an Feiertagen ab 11.30 Uhr geöffnet. Nach Vorbestellung werden Gäste auch zu anderen Zeiten bewirtet.
Die Speisekarte ist handfest und ländlich: Suppe, gebackener Schafskäse, Camembert, Schnitzel, Roulade oder Putengeschnetzeltes mit Spätzle. Niemand soll schließlich mit knurrendem Magen zur Maylust hinaufsteigen.
Wer künftig mit der S1 nach Klosterbuch fährt, sollte die aktuellen Öffnungszeiten trotzdem vor der Abreise prüfen. Ein Fahrplan ist ein Fahrplan. Die Öffnungszeiten einer Landgaststätte besitzen dagegen mitunter eine gewisse dichterische Freiheit.
Erstaunlich ist es in Mittelsachsen mit Spätzle zu tun zu bekommen, wo doch nicht alle „die da drüben“ so gern sehen. Denn wie man gemerkt hat kann man sich Brüder und Schwestern nicht aussuchen. Sie waren einfach plötzlich da 😉
Vom Kloster Buch setzen wir unsere mit der RB110 und zukünftigen S1 begonnene Wanderung zur Maylust per pedes fort.
Das erste Stück führt am Rand der Straße entlang. Unter der Woche hält sich der Verkehr hier meistens in Grenzen. An den Wochenenden kann es bei schönem Wetter allerdings lebhafter werden. Schließlich sind wir nicht die Einzigen, die auf die Idee kommen, das Muldental zu erkunden.
Dann beginnt der Anstieg. Nicht dramatisch, aber stetig genug, um die Muskeln daran zu erinnern, dass wir an der E-Bike-Ladestation lediglich vorbeigegangen sind.
Nach ungefähr einem Kilometer erreichen wir den Wald und wenig später das Naturschutzgebiet Maylust. Ein gelbes Schild mit schwarzer Eule macht unmissverständlich darauf aufmerksam, dass wir nun durch ein besonders geschütztes Stück Natur wandern.
Hier stehen riesige Buchen. Ihre mächtigen grauen Stämme ragen weit hinauf in das dichte Blätterdach. Dazwischen wachsen jüngere Bäume, liegen abgebrochene Äste und umgestürzte Stämme. Der Wald darf hier noch ein wenig Wald sein und muss sich nicht überall ordentlich frisiert präsentieren.
Je weiter wir in die Maylust hineinwandern, desto stiller wird es. Das Licht fällt nur stellenweise durch die Baumkronen und zieht helle Flecken über den Waldboden. Man hört das Rascheln der Blätter, das Knacken kleiner Zweige und hin und wieder den eigenen Atem. Schließlich ging es ja bergauf.
Am Ende wird der Weg schmaler. Ein mit Laub bedeckter Stieg führt über unregelmäßige Stufen und an einem Metallgeländer hinab zum Aussichtspunkt der Maylust. Zwischen den Bäumen erscheint der weite Himmel über dem Muldental.
Vom Aussichtspunkt der Maylust zum Wettinerfelsen
Schließlich öffnet sich der Blick auf das Kloster Buch und das Muldental. Spätestens hier hat sich der Anstieg gelohnt. Unten liegt die alte Klosteranlage mit ihren roten Dächern, eingerahmt von Wiesen, Feldern und den Armen der Mulde.
Von oben lässt sich gut erkennen, wie sich der Fluss durch die Landschaft windet. Das Kloster, das wir gerade noch aus nächster Nähe betrachtet haben, wirkt aus dieser Perspektive beinahe wie ein Modell. Nur schöner und ohne die üblichen Plastikhäuschen.
Der Aussichtspunkt der Maylust ist außerdem ein guter Platz für unser kleines Picknick. Als Kenner der gastronomischen Situation sind wir schließlich vorbereitet. Die verschlossene Gaststube ist nun fast vergessen und der weitere Weg zum Wettinerfelsen kann gestärkt in Angriff genommen werden.
Von der Maylust führt ein schmaler Pfad durch den Wald weiter. Der Weg schmiegt sich an den steilen Hang über der Mulde. Moose, Farne und dichtes Unterholz begleiten uns. Stellenweise fällt das Gelände seitlich deutlich ab, weshalb man besser auf den Weg als ständig in die Baumkronen schaut.
Je näher wir dem Wettinerfelsen kommen, desto felsiger wird die Landschaft. Zwischen den Bäumen tauchen die ersten Porphyrfelsen auf. Der schmale Pfad führt unmittelbar an der mächtigen Felswand entlang. Die Natur präsentiert sich hier ausgesprochen wildromantisch – ein Begriff, der sonst gern etwas leichtfertig verwendet wird, an dieser Stelle aber tatsächlich passt.
Schließlich geht es über steinerne, mit Moos und Laub bedeckte Treppen weiter. Ein Metallgeländer gibt Halt, während sich rechts die Porphyrwand erhebt und links der bewaldete Hang zur Mulde hin abfällt.
Dieser Abschnitt ist sicher einer der eindrucksvollsten Teile unserer Wanderung über das Kloster Buch und die Maylust zum Wettinerfelsen. Aus dem gemütlichen Spaziergang ist inzwischen eine kleine Entdeckungstour geworden. Festes Schuhwerk ist hier jedenfalls nützlicher als modische Absichten.
Der schönste Blick auf Kloster Buch
Auch wenn der Weg zum Wettinstein – oder Wettiner Felsen – an einigen Stellen ein wenig gewagt aussieht, lohnt sich der Abstecher. Der Pfad ist schmal, der Hang steil und die Mulde liegt irgendwo weit unten zwischen den Bäumen. Man sollte also besser auf seine Schritte achten und nicht gleichzeitig versuchen, besonders elegante Wanderbilder von sich anzufertigen.
Der Lohn folgt am Aussichtspunkt. Von hier oben bietet sich wohl der schönste Blick auf das Kloster Buch. Die Mulde legt sich in einer weiten Schleife um die alte Klosteranlage, dahinter breiten sich Wiesen, Felder und bewaldete Hügel aus. Der Blick reicht durch das Muldental bis nach Leisnig.
Man meint, in einer von einem Romantiker gemalten Landschaft zu stehen. Eigentlich fehlt nur noch eine einsame Gestalt im langen Mantel, die mit dem Rücken zum Betrachter über das Tal sinniert. Wir übernehmen diese Aufgabe für einen Augenblick selbst und schauen hinab auf das Kloster Buch, die Muldenschleife und die Landschaft bis Leisnig.
Woher hat der Wettinstein seinen Namen?
Die Wettiner gehören zu den ältesten deutschen Hochadelsgeschlechtern. Ihr Name leitet sich von der Burg Wettin an der Saale ab. Über viele Jahrhunderte stellten sie die Markgrafen von Meißen sowie die Kurfürsten und Könige von Sachsen. Verschiedene Linien des Hauses gelangten später sogar auf europäische Königsthrone.
Der Wettinstein bei der Maylust erinnert an das 800-jährige Jubiläum des Herrscherhauses. Seine Inschrift „1089–1889“ verweist auf das Jahr 1889, in dem in ganz Sachsen Gedenksteine zu Ehren der seit 1089 nachweisbaren Wettiner errichtet wurden. Der Name hat demnach nichts mit der Beschaffenheit des Felsens zu tun, sondern mit der Geschichte des sächsischen Herrschergeschlechts.
Irgendwann müssen wir uns von der Aussicht trennen. Steil führt die lange Treppe vom Wettinstein zurück hinauf in den Buchenwald der Maylust. Die Stufen sind teilweise mit Moos und Laub bedeckt. Das Geländer ist deshalb keineswegs nur eine gestalterische Zugabe.
Nach dem späteren Abstieg ins Tal werfen wir noch einen Blick auf die Mulde. Der niedrige Wasserstand lässt Steine, flache Uferstellen und bewachsene Inseln deutlich hervortreten. Der Fluss wirkt beinahe so, als müsse auch er mit seinen Kräften haushalten.
Dann geht es zurück zum Bahnhof Klosterbuch. Dort endet unsere Wanderung durch das Kloster Buch, die Maylust und zum Wettinstein beinahe dort, wo sie mit RB110 also der zuküntigen S1 begonnen hat.
Zum Zeitpunkt unseres Ausflugs fährt die Bahn an Wochentagen im Stundentakt, an den Wochenenden dagegen nur alle zwei Stunden. Wer nicht ausgiebig die Gesellschaft des kleinen Bahnhofs genießen möchte, sollte vorher auf die Uhr und sicherheitshalber noch einmal in den aktuellen Fahrplan schauen. Das kleine Picknick ist inzwischen schließlich aufgegessen.
Mit dem RB110 zurück nach Leipzig und die Vorfreude auf die S1 wächst beständig.
Der RB110 bringt uns schließlich zurück nach Leipzig. Unser Ausflug endet dort, wo er begonnen hat: im immer wieder faszinierenden Leipziger Hauptbahnhof.
Schon beim Betreten der gewaltigen Querhalle wird deutlich, dass dies kein gewöhnlicher Bahnhof ist. Hoch über den Reisenden spannt sich das gläserne Dach, die Wände bestehen aus hellem Naturstein und selbst die Decke darf hier noch Ornamente tragen. Andere Bahnhöfe begnügen sich mit Zugluft, Tauben und einem defekten Fahrkartenautomaten.
Ganz zu Unrecht wird der Leipziger Hauptbahnhof also nicht zu den schönsten Bahnhöfen Europas gezählt. Im Jahr 2021 wurde er sogar zum besten europäischen Bahnhof gekürt. Bereits 2011 war er Deutschlands „Bahnhof des Jahres“.
Noch fahren wir mit dem RB110 von Leipzig nach Klosterbuch und zurück. Auf die angekündigte S1 sind wir allerdings schon gespannt. Vielleicht bringt sie künftig mehr Ausflügler in das Muldental – und damit womöglich auch etwas Bewegung in das bereits erwähnte Henne-Ei-Problem zwischen fehlenden Gästen und fehlender Gastronomie.
Damit endet unsere Wanderung mit dem RB110 zum Kloster Buch, durch die Maylust und zum Wettinstein. Zumindest der öffentliche Teil des Ausflugs. Denn da auch wir von Jägern und Sammlern abstammen, ist der Tag noch nicht ganz vorüber.
Einen Waffenschein besitzen wir nicht. Also haben wir uns auf die friedlichere Hälfte der vorgeschichtlichen Arbeitsteilung verlegt und im Buchenwald Pilze gesammelt. Die Beute hat weder zurückgeschossen noch versucht davonzulaufen. Sehr entgegenkommend.
Zu Hause angekommen, wird die Sammlung auf dem Küchentisch ausgebreitet, sorgfältig sortiert und noch einmal kritisch betrachtet. Nur was zweifelsfrei bestimmt ist, darf bleiben. Bei Pilzen ist übertriebener Wagemut wesentlich unangebrachter als auf den steilen Treppen am Wettinstein.
Dann wird geputzt, geschnippelt und die Pfanne auf den Herd gestellt. Wenig später zieht der Duft gebratener Pilze durch die Küche. So kehrt der Wald noch einmal zu uns zurück – diesmal allerdings in Butter gebraten und erheblich leichter zu bewältigen als der Aufstieg durch die Maylust.
Ein würdiger Abschluss für einen Ausflug, der mit dem RB110 begann, über das Kloster Buch und durch eine romantische Landschaft führte und schließlich dort endete, wo gute Wanderungen enden sollten: am heimischen Herd.
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